Pressemitteilung Nr. 125 vom 27.03.2025 Vier kostenfreie Freitage auch 2025 in vier Potsdamer Museen: nächster Termin am 28. März

Naturkundemuseum Potsdam
© Naturkundemuseum Potsdam
Naturkundemuseum Potsdam. Foto Janiszewsky

Am 28. März laden vier Museen in Potsdams Mitte wieder zu einem kostenlosen Besuch ein. Die Aktion findet im Potsdam Museum, im Naturkundemuseum Potsdam, im Brandenburg Museum für Zukunft, Gegenwart und Geschichte und im Filmmuseum Potsdam jeweils an vier Freitagen im letzten Monat eines Vierteljahres statt.

„Diese Kooperation unserer städtischen Einrichtungen mit Museen der Potsdamer historischen Mitte für einen regelmäßigen kostenfreien Museumstag wird erfreulicherweise auch im Jahr 2025 fortgesetzt und hat sich längst zu einem beliebten und nachgefragten Angebot in der Stadt etabliert“, sagt Brigitte Meier, Interims-Beigeordnete des Geschäftsbereichs Bildung, Kultur, Jugend und Sport der Landeshauptstadt Potsdam.

Im Potsdam Museum – Forum für Kunst und Geschichte am Alten Markt lädt die Ausstellung „LUFT | BILD | Potsdam“ zu einem Rundflug über die Stadt ein. In mehr als 150 zum Teil wandfüllenden historischen und aktuellen Luftbildern aus Zeppelinen, Flugzeugen und Drohnen lässt sich Potsdam aus selten gesehenen Perspektiven ganz neu entdecken. Die ständige Ausstellung „POTSDAM. Eine Stadt macht Geschichte“ erzählt kurzweilig und einprägsam mit Originalobjekten, in Audio- und Filmbeiträgen die über 1000-jährige Stadtgeschichte bis in die Gegenwart: Geschichtliche Höhepunkte und Traditionslinien, bekannte Persönlichkeiten, Anekdoten und Kuriositäten. Für Familien mit Kinder ab 6 Jahre gibt es einen spannenden Rätselbogen durch die Ausstellung.

Im Naturkundemuseum Potsdam warten Wolf, Elch und Co. auf kleine und große Museumsgäste. Wie trommelt und ruft der Specht? Wie sieht der unterirdische Bau eines Maulwurfs oder Feldhamsters aus? Inmitten der historischen Innenstadt kann die bunte Tierwelt Brandenburgs entdeckt werden. Ein Highlight ist das Aquarium im Keller. In 17 Becken warten knapp 40 heimische Fischarten auf die Besuchenden. Seit 12. September gibt es die Sonderausstellung „Tiere im Polarlicht“, die sich der nordischen Fauna widmet. Vom stolzen Rentier und der wunderschönen Schnee-Eule bis zum niedlichen Eisfuchs werden faszinierende Tiere und ihre Besonderheiten vorgestellt. Highlight der Ausstellung ist ein ausgewachsener Moschusochse. Zudem werden die Auswirkungen des Klimawandels erläutert. Nordische Phänomene – wie das Polarlicht – führen bis vor die eigene Haustür. An den kostenfreien Freitagen werden von 16 bis 17 Uhr Kurzführungen zu den Highlights des Museums angeboten.

Das Brandenburg Museum für Zukunft, Gegenwart und Geschichte lädt von 11 bis 18 Uhr zum kostenfreien Besuch der „Brandenburg.Ausstellung“, einer Reise durch 1000 Jahre brandenburgischer Geschichte und Kultur ein. Noch bis zum 30. März steht die Auseinandersetzung mit den Verbrechen des Nationalsozialismus und die Begegnung mit Zeitzeug:innen als besondere Erfahrung im Mittelpunkt der Ausstellung „In Echt? – Virtuelle Begegnung mit NS-Zeitzeug:innen“. Die letzten Zeitzeug:innen werden nicht müde, ihre Erinnerungen mit den nachfolgenden Generationen zu teilen. Ihr Engagement dient uns als Mahnung, ihre Geschichten sind ein wichtiger Teil unseres kulturellen Gedächtnisses. Die Ausstellung „In Echt? – Virtuelle Begegnung mit NS-Zeitzeug:innen“ zeigt einen möglichen Weg, wie virtuelle Zeitzeug:innengespräche die Erzählungen der Überlebenden bewahren und die Lücke füllen können, wenn es keine Zeitzeug:innen mehr gibt. Im Brandenburg Museum bekommen Besucher:innen Gelegenheit, mit „In Echt?“ die Zukunft des Erinnerns kennenzulernen und eine persönliche Antwort zu finden auf die Fragen: Kann die virtuelle Begegnung einen emphatischen, individuellen und emotionalen Zugang zur NS-Geschichte ermöglichen und was kann der Einsatz moderner Medien in der Erinnerungsarbeit möglicherweise nicht bewahren? Ab dem 16. Mai beleuchtet die Ausstellung „Signale der Macht. Nauen, Kamina, Windhoek“ die bislang wenig beachtete Rolle der frühen Telekommunikationstechnologie als koloniales Machtinstrument.

Im Filmmuseum Potsdam, dem ältesten Filmmuseum mit eigenen Sammlungen und Ausstellungen in Deutschland, können sich Besuchende kostenfrei in der ständigen Ausstellung „TRAUMFABRIK“ auf eine interaktive Reise durch die Geschichte der Babelsberger Filmstudios begeben und wertvolle Originalexponate, Filme und Filmschaffende aus nun über 113 Jahren Babelsberger Expertise erleben. Es werden die Gewerke und Prozesse der Filmentstehung erläutert, die auch spielerisch-intuitiv ausprobiert werden können. Auch die neue Wechselausstellung „HOW TO CATCH A NAZI. Operation Finale“ ist an diesem Tag kostenfrei zu besichtigen. Die Besuchenden werden angeregt, sich mit der Person Adolf Eichmanns, den Holocaust-Verbrechen und die Notwendigkeit von Strafverfolgung näher zu beschäftigen. Vor dem Hintergrund gesellschaftlicher Spannungen erinnert die Ausstellung daran, welche hohen und schützenswerten Güter Demokratie und Rechtsstaatlichkeit sind. Sie appelliert an die Besuchenden, sich auch im eigenen Alltag für Demokratiebildung einzusetzen. Im Filmmuseum Potsdam zahlen an dem Tag Gruppen mit speziell gebuchten Führungen oder Einzelführungen den üblichen Gruppentarif. Der kostenfreie Eintritt gilt für Einzelbesuchende.

Wer die kostenfreien Freitage verpasst, kann die vier Museen trotzdem gut und günstig besuchen: mit der MuseumKombikarte für 12 Euro. Sie gilt für einen Erwachsenen und zwei Kinder bzw. Jugendliche bis 18 Jahren und kann innerhalb eines Jahres in allen Museen eingelöst werden. Die Kombikarte ist in den vier Museen und an allen Potsdamer Tourismus-Informationen erhältlich. Weitere Informationen erhalten Interessierte auf den jeweiligen Websites der Museen.

Öffnungszeiten am kostenfreien Freitag, 28. März 2025

Potsdam Museum – Forum für Kunst und Geschichte: 10 bis 18 Uhr
Naturkundemuseum Potsdam: 9 bis 18 Uhr
Brandenburg Museum für Zukunft, Gegenwart und Geschichte: 11 bis 18 Uhr
Filmmuseum Potsdam: 10 bis 18 Uhr

Die nächsten kostenfreien Freitage in diesem Jahr sind für den 27. Juni, den 26. September und den 19. Dezember geplant.

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